Die Schicksalsgabe


Die Schicksalsgabe erzählt von Ulrika einer jungen wohlhabenden Frau mit einer besonderer Gabe. Sie hat Visionen die Sie an die Seite des Handelsherren Sebastianus führt mit dem Sie eine Reise ins Rheinland wagt. Dort wird Ihr der Weg gewiesen der Sie nach Persien führen soll um zu sich selbst zu finden. Doch reist sie auch über Babylon nach China um sich einem gewaltigem Abenteuer zu stellen.

Die junge wohlhabende Ulrika ist wie ihre Mutter, von der sie ihr Wissen hat, vertraut mit der Heilkunst, sieht dies allerdings nicht als ihren Lebensweg in Rom. Seit sie klein war hat sie Visionen, die sie als Krankheit sieht und deshalb vor jedem geheim hält. Ihre Mutter weis um ihre Gabe, sucht aber kein Gespräch mit ihrer Tochter um ihr zu helfen. So fällt es Ulrika schwer zu verstehen was sie sieht. Als Ulrika dann nach Jahren die Wahrheit über ihren Vater erfährt meint sie eine Vision deuten zu können. Sie macht sich, ohne sich von ihrer Mutter zu verabschieden, auf den Weg ins Rheinland um dort ihren Vater zu finden und ihn und sein Volk vor einer großen Gefahr zu warnen. Auf dieser langen Reise begleitet sie der Handelsherr Sebastianus mit seiner Karawane. Angekommen am Ziel macht Ulrika sich alleine weiter auf dem Weg ihren Vater zu finden und zu warnen. Doch sie kommt zu spät. Ihr Vater sei Tod und die Schlacht um das Rheinland hat begonnen. Ihr Weg war aber nicht ganz umsonst. Sie erfährt was sie tun muss um ihre Gabe besser zu verstehen und einsetzten zu können. Ulrika soll zu ihrem Ursprung zurück - zurück nach Persien. Auf ihrem Weg droht ihr Gefahr doch Sebastianus erscheint rechtzeitig um sie zu retten. Die Beiden verlieben sich ineinander doch sprechen ihre Gefühle nicht aus - verfolgt doch jeder sein eigenes Ziel. Sebastianus will sich das kaiserliche Handelsdiplom ergattert mit dem er nach China reisen kann und Ulrika will den Sinn ihrer Gabe ergründen. Die Beiden reisen mit der Karawane zurück nach Rom wo ein Machtwechsel sattgefunden hat. Ulrikas Mutter ist aus Angst vor Mord aus der Stadt verschwunden, weis aber nur sie wo genaue Ort von Ulrikas Ursprung ist. Auch Sebastianus sorgt sich um sein Leben und dessen seiner Gefährten. Doch dann kommt alles ganz anders als sie dem neuen Herrscher vorgeführt werden.. Sebastianus mit dem kaiserlichen Diplom in der Tasche macht sich mit Ulrika und einer Karawane auf den Weg nach China. Auf dieser Reise verlässt Ulrika Sebastianus um auf Rat des persönlichen Astrologen von Sebastianus in Jerusalem nach ihrer Mutter zu suchen. Doch war das nur ein Trick um die Beiden zu trennen, sieht der Astrologe nur seinen eigenen Vorteil in seinem Vorhaben und will gleichzeitig sein behindertes Kind schützen. Nun ist er nicht der einzige Vertraute der Sebastianus hintergeht. Große Ereignisse warten auf Ulrika und Sebastianus.

Mein bislang härtestes Fazit.

Für mich gabe es nur einen Kaufgrund - und der hieß China! Ich dachte dass das nur gut werden kann mit einem so fernen und fremden Land. Doch ich wurde leider bitter enttäuscht. Bei "Die Schicksalsgabe" wird zwar viel gereist, aber man kommt nie richtig in China an. Diese Tatsache hat für mich das Buch ziemlich runter gebuttert. Auch viele andere Details waren wirklich mangelhaft. So sind Schilderungen über Landschaft und Umgebung kaum bis gar nicht vorhanden. Die Kulisse im Buch ist Grau, die Gesichter ebenfalls, stattdessen nehmen Nichtigkeiten wie Gegenständen oder Essen viel Platz im Buch ein. Die geschichtlichen Hindergründe im Buch sind kaum erwähnenswert. Das Buch wirkt unauthentisch, kaum ergreifend und äußerst fad. Die entstehende Liebe zwischen Ulrika und Sebastianus empfand ich als hingebungsvoll und ausführlich und dann als völlig stumpfsinnig. Sebastianus beteuert immer wie sehr er doch in Ulrika verliebt ist und sie die Einzige ist. Doch als er von ihr getrennt ist nimmt er sich gleich die nächst Beste, geht überaus liebevoll und zärtlich mit ihr um, natürlich aber bedeutet ihm das nichts und er liebt ja "nur" Ulrika. Erst den Mann als treue Seele hinstellen, dann Fremdgehen lassen und dann doch als wieder treuliebend darstellen. Sorry - aber das stöß mir zumindest sauer auf. Auch so Szenen wie die wo Ulrika alleine im Dunkel rum irrt, den Esel loslässt, dieser Weg läuft, sie hier bleiben ruft, sich dann ohne anstalten zu machen den Esel zu fangen umdreht und weiter läuft, hat für mich einfach mit keiner echten Handlung zu tun. Die Autorin bindet nichts schön ein, vermittelt keinerlei Logik hinter dem was die Charaktere tun. Die Schicksalsgabe ist bisher der (eine andere Wortwahl trifft es leider nicht) schlechteste Roman den ich gelesen habe. Zwar hätte der Kern einiges zu bieten, aber mit diesem Schreibstil wirkt alles durchgerannt und plump, möglicherweise ist auch einfach eine schlechte Übersetzung dran Schuld.


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