Der Traum von Rapa Nui


Eine junge Frau entschließt sich plötzlich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aus einem deutschem Dorf in Chile macht sie sich auf dem Weg zur Osterinsel zu einem Mann den sie nicht kennt, den sie aber heiraten möchte. Doch der gute selbst weis noch nichts von seinem Glück. Wie die Geschichte wohl verlaufen wäre, wäre sie Aaron nie begegnet.. ?

Ende des 19. Jahrhunderts beschließt eine junge Frau alleine Auszuwandern. Katharina ist 26 Jahre alt und in dem deutschen Dorf in Chile in dem sie lebt findet sie einfach keinen Mann. Während eines Café Besuchs wird sie durch Zufall auf eine Anzeige in einer Zeitung aufmerksam. Ein Mann in Chile sucht eine Frau, er ist verwitwet und hat zwei Kinder. Erst will Katharina dem ganzen keinen großen Gedanken zumaßen, als das Leben sie schließlich doch dazu drängt. Es dauert nicht lange da findet die junge Frau sich auch schon auf einem Segelschiff Richtung Osterinsel wieder. Kaum jemand kennt diese Insel in Chile, daher wirkt ihre Abreise wie ein endgültiger Abschied. Doch jemand wird ihr Jahre später noch nachreisen.. Wie dem auch sei, Katharina ist auf dem Schiff und dank ihres Vaters ist ein Mann mit an Bord der ein Auge auf sie hat. Als ein Matrose ihr eines Tages aufdringlich wird kommt er zum Einsatz. Dieses Ereignis lässt die Beiden sich näher kommen. Die Reise verbringen sie seither damit sich Sprachen beizubringen und aufeinander acht zu geben, bis die See rauer und ein gewaltiger Sturm sich anbahnt. Das Schiff kommt durch, muss aber eine Zwischenstopp auf einer umplanmäßigen Insel vornehmen. Aaron, Katharina Gefährte, geht mit ihr vom Schiff, um die Insel zu erforschen. Auf ihrer Erkundungstour kommen sie sich näher - doch Aaron bereut dies sogleich, da er sich geschworen hat nie zu heiraten. In unendliche Trauer gestürzt kommen sie Wochen später auf der Osterinsel an und alle sind geschockt. Das Land ist doch nicht mehr als ein felsiges mit Gras bewachsenes Eiland. An Land findet Katharina schnell den Mann wegen dem sie zur Osterinsel aufgebrochen ist und schließt seine Kinder über dies in hier Herz. Aaron versucht währenddessen Kontakt zu den Rapanui, den Einheimischen, aufzunehmen und findet dabei heraus wie schlimm diese Hausen müssen. Wie das Leben für alle weiter geht? Ob sich was ändert und ob die Liebe am Ende siegt? (...)

Ein Muss!

Wer Lust hat ein gut recherchiertes Buch zu lese das sich ehrlich und direkt mit der Unterdrückung eines Volkes, dass so abgeschieden ist und daher kaum Beachtung findet, beschäftigt ist hier mit "Der Traum von Rapa Nui" genau richtig. Carla Federico ist eine ausgezeichnete Autorin die schwierige Themen nicht scheut und erst recht nicht davor zurück schreckt sich mit historischen Einzelheiten zu befassen. Mein Abschluss Referat in der Schule hielt ich über die Osterinsel. Ich habe damals alles was man in deutscher Sprache darüber findet gelesen. Doch nun, nachdem ich das Buch gelesen habe und auch englisch sprachige Webseiten aufgesucht habe, muss ich sagen das alles was ich damals zu lesen bekommen habe sehr oberflächig war. Daher würde es mich reizen meinen Lehrer diese Ergänzungen zu unterbreiten, um auch sie auf das Schicksal der Bevölkerung aufmerksam zu machen. Das ich damals schon sehr umfangreich recherchiert habe dürft an meiner sehr guten Note zu sehen sein, aber nun muss ich sagen.. ich selbst würde mir diese nicht erteilen mit dem neuerlichen Wissen das ich nun habe. Wie dem auch sei, gerade auf den letzten Seiten geht Carla Federico darauf auch selbst nochmal ein. Literatur zu der Osterinsel findet man, doch diese beschäftigt sich mehr mit dem Abgeschiedenheit, den bekannten Statuen und sonstigen Offensichtlichkeiten. Das Carla da sich fast genötigt gefühlt hat auf das Volk aufmerksam zu machen, dass versklavt wurde, verschleppt und die Kultur damit zerstört, ist mehr als nachvollziehbar und überaus beeindruckend. Für mich eine wirklich geniale Autorin dessen Bücher ich persönlich nur empfehlen kann.

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