Im Land der sieben Schwestern


Patricia Mennen weis wie man Leser in seinen Bann ziehen kann. Ich habe das Buch zwei mal gelesen und nicht nur weil ein zweiter Teil erschienen ist und ich alles Revue passieren lassen wollte. Nein, das Buch ist einfach so interessant! Die Autorin lässt ihre Figuren durch England, Ägypten und Indien reisen, was dem ganzen Abenteuer eine breite Bühne gibt. Sie schildert auf obszöne Art unterschiedliche Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau unterschiedlichen Standes oder gleichgeschlechtlicher Liebe. Es ist scharmlos, aber nicht zu derb und macht Lust auf's weiter Lesen.

Amber ist der eigentliche Star in diesem Roman, dennoch gibt es Figuren auf die auch sehr ausfürhlich eingegangen wird. 

1855: Amber ist jung, ohne Freunde und hat ein Handicap. Sie ist einfach nicht das was man als wohlwollende Ehepatie ansieht. Bei einer Reise nach Ägypten mit ihrer einst so verhassten Stiefmutter lernt sie den Offizier Ashton Cartwright kennen. Die Beiden verlieben sich und heiraten kurz drauf auch schon. Amber und Ashton reisen kurz nach ihrer Eheschließung nach Indien. Dort ist Ashton stationiert, auch schon vor Ambers Bekanntschaft. In diesem exotischen Land blüht Amber, die indische Wurzeln hat, völlig auf. Doch dann stirbt ihr Ehemann, der allen Anschein nach durch den Diebstahl einer Statue verflucht wurde. Amber, auf die der Fluch überging, findet herraus das sie diesen nur brechen kann wenn sie das Relikt zurück zu seinem Ursprung bringt. Auf ihren Weg dorthin trifft sie auf einen jungen Mönch und den unausstehlichen Rhys den sie schon in England kennengelernt hat..

Währenddessen kämpft Lexie mit den Folgen einer Liebschaft und Ambers Bruder Camden damit "anders" zu sein.

Der Roman ist ausführlich, aber nicht langatmig geschrieben. Patricia Mennen hat, wie Sarah Lark, einfach das Talent richtig gute Romane zu verfassen.



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